Samstag, 22. Juli 2017

Bienen-Muffins


Es ist schon eine Weile her, dass ich diese süßen Bienen Muffins gebacken habe. Genauer gesagt etwa 5 1/2 Jahre (und zwar am 25.11.2011).

Anlässlich des Sommerfests an Kazus Schule habe ich sie nun erneut gebacken und möchte die Gelegenheit nutzen, das Rezept dafür zu posten, das ich damals auf Ninas Blog gefunden hatte.

Zutaten für mind. 24 Muffins

Muffins
250 g Butter
250 g Zucker
3–4 TL Vanillezucker (mit echter Vanille) bzw 2 Pckg. Bourbon Vanillezucker
7 Eier
375 g Mehl
1 Päckchen Weinstein-Backpulver
250 ml Milch
2 1/2 EL (= 20 g) Kakaopulver

Bienen-Ausgarnierung
100 g Kakaofettglasur (eher weniger)
100 g Marzipan (eher weniger)
gelbe Lebensmittelfarbe
max. 60 kleine Schokoladen Knusper Perlen, zartbitter
2 Pckg. Mikado-Stäbchen, zartbitter
max. 30 Oblaten von 5 cm Durchmesser
Puderzucker oder Speisestärke zum Ausrollen

Vorbereitung

Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen.
Muffinbleche mit Papierförmchen auslegen.

Zubereitung

Muffins
Butter cremig rühren.
Zucker und Vanillezucker nach und nach einrühren und die Masse cremig-weiß aufschlagen.
Die Eier nach und nach einrühren. Nach dem letzten Ei die Masse nicht mehr zu lange schlagen, sonst flockt die Masse aus.
Mehl mit Backpulver mischen und sieben.
Mehlgemisch abwechselnd mit 200 ml Milch in 3–4 Etappen einrühren.
Den Teig halbieren.
Kakaopulver auf die eine Hälfte sieben, einrühren und anschließend die restlichen 50 ml Milch einrühren.

Etwa 1/2 EL des hellen Teigs in die Papierförmchen geben.
Dann etwa 1/2 EL des dunklen Teigs mittig einfüllen.
Nun wieder hellen Teig, dunklen Teig, hellen Teig und dunklen Teig einfüllen.

Die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 170°C O/U-Hitze etwa 20 min backen.
Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Bienen-Ausgarnierung
Wenn die Muffins ausgekühlt sind, die Oberfläche mit aufgelöster Kakaofettglasur bepinseln.
Glasur fest werden lassen.


3/4 des Marzipans gelb einfärben.
Dünn ausrollen (am besten auf Frischhaltefolie und etwas gesiebtem Puderzucker oder Speisestärke), in Streifen schneiden. Die Muffins mit drei gelben Streifen belegen. An einer Seite etwas Platz für die Augen lassen.


Aus dem restlichen Marzipan kleine Kügelchen formen und in jedes eine Schokoladenperle hineindrücken.
Jeden Muffin mit zwei Augenm versehen. Am besten klebt man die Kügelchen mit etwas Schokoglasur an.

Von den Mikado-Stäbchen die hellen Enden abschneiden und etwa 3 cm vom Schokoladen-Ende.
Die hellen Enden werden neben die Augen als Fühler in den Muffin gesteckt, das dunkle Ende kommt als Stachel auf die gegenüberliegende Seite.
Falls das Einstechen Schwierigkeiten bereitet, kann man die Glasur vorher mit einem Spieß oder einem Stäbchen einstechen.

Oblaten halbieren und als Flügel aufsetzen.



Hübsch anrichten und den Kindern eine Freude bereiten. :-D



Donnerstag, 20. Juli 2017

Wochenrückblick vom 1.7.–16.7.

Samstag, der 1. Juli 2017

Mit diesem köstlichen Amaranth-Nuss-Müsli starte ich in den neuen Monat. Mmh, von allen bisherigen Clean Eating Müslis ist das hier mein Favorit.


Mittags gibt es Kartoffeln, Quark mit frischen Kräutern und Heringsfilets in Sahnesoße.
Dreimal die Woche soll ich Fisch wie Hering oder Makrele essen und täglich frische Kräuter zu mir nehmen, heißt es nach Dr. Feils entzündungssenkender Ernährung.

Am Nachmittag bringe ich Kazu zum Bahnhof und sein Cousin nimmt ihn mit zu den Großeltern, wo er über Nacht bleiben wird.

Sonntag, der 2. Juli 2017

Heute teste ich das Scones-Rezept von Pâtissièr Tsugio Yamamoto. Es gefällt mir, da es ohne Zucker und Eier auskommt.


Das nächste Mal muss ich mal schauen, ob ich sie auch vegan und glutenfrei hinbekomme.

Am späten Vormittag hole ich meinen Sohn wieder vom Bahnhof ab.

Für den sonntäglichen Kaffeetisch habe ich uns die super schokoladigen Brownies mit Dinkelmehl und ohne weißen Zucker gebacken.


Montag, der 3. Juli 2017

Nach der Schule kommt Kazus Freund M. mit zu uns.
Ein bis zweimal die Woche ist meist ein Freund von Kazu bei uns.

Dienstag, der 4. Juli 2017

Ich probiere mich an den Scones. Vegan und glutenfrei sollen sie sein. Mit Matcha und Kinako. Doch die Umsetzung erweist sich schwieriger als gedacht. Versuch 1, na ja. Versuch 2 klappt schon besser. Zumindest schmecken sie frisch gebacken durchaus passabel. ^^;;


Es ist soweit. Mittags werden die nachbestellten Küchenteile geliefert.
Die Einlegeböden für die Hochschränke setze ich gleich ein, die Küchenreling kann Fabian wohl erst am Wochenende montieren. Also muss ich mich noch in Geduld üben. Aber das fällt mir leichter als gedacht. Das viele Warten hat die Geduld trainiert. :-D

Mittwoch, der 5. Juli 2017

In der Früh gehe ich zu meiner Allgemeinärztin, die nun wieder aus dem Urlaub zurück ist.
Ich soll zum Rheumatologen? Sie wundert sich und stellt mir eine Überweisung zum Röntgen aus.
Dann soll mir noch Blut abgenommen werden, aber da ich gefrühstückt habe, muss ich die Blutabnahme auf morgen vertagen.

Heute gehen wir nicht zum Parkour, da Kazu über Bauchweh klagt.
Ich sagte ihm zwar, dass das Bauchweh bestimmt weg ist, wenn wir vor Ort sind, aber er sträubte sich, so dass wir zu Hause bleiben.
Und siehe da, gegen 17:00 Uhr, zu der Zeit, um die das Training beginnt, ist sein Bacuhweh weg ...

Donnerstag, der 6. Juli 2017

Kein Frühstück, denn für die Blutabnahme muss ich nüchtern bleiben.
Da mir eh Blut abgenommen wird, lasse ich auch gleich den großen Gesundheitscheck durchführen.

Freitag, der 7. Juli 2017

Ich schwinge mich aufs Fahrrad und fahre ins Krankenhaus, um meine Finger röntgen zu lassen.
Meine Knie sind schmerzfrei und ich fühle mich gut. :-)
Ob es daran liegt, dass ich die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren erhöht habe oder einfach nur daran, dass ich meine Knie brav geschont habe, weiß ich jedoch nicht. :-P

Heute Abend möchte mein Mann die Küchenreling anbauen, doch es stellt sich heraus, dass die mitgelieferten Schrauben zu lang sind. Schnell bestellt und weiter bis Montag gedulden.

Samstag, der 8. Juli 2017

Morgen fahren wir zu meinen Schwiegereltern in den Garten und ich bereite dafür etwas vor.

Zum einen geröstete Pekannüsse mit Ahornsirup und süßer Chilisauce:


Und noch eine gesunde und vegane Variante des Kalten Hundes:
Die knusprigen Schokoladenbarren.


Sonntag, der 9. Juli 2017

Zu Besuch bei meinen Schwiegereltern am Lottschesee. Die Kinder (mein Neffe und meine Nichte sind auch da) plantschen und toben, es wird gegrillt und gechillt. :-D

Montag, der 10. Juli 2017

Echtes Aprilwetter. Einen Moment lang scheint die Sonne bei blauem Himmel und ein paar Minuten später regnet es. Dann wieder Sonnenschein. Man weiß gar nicht, woran man ist.
Wir haben einen Termin beim Kieferorthopäden. Nein, nicht ich. Kazu hat einen Kontrolltermin. :-P
Und er möchte unbedingt Fahrrad fahren. Ich weiß nicht so recht. Der Himmel ist mal wieder verhangen und es könnte Schauer geben.
"Lass uns lieber Bus fahren."
Schließlich gewinnt Kazu und wir nehmen die Räder. Und haben Glück.
Erst als wir wieder zurück zu Hause sind, beginnt es zu regnen.

Die Schrauben wurden geliefert und mein Mann baut die Reling an. *freu*

Dienstag, der 11. Juli 2017

Ich bin schon früh auf und wirbele hin und her. Was hänge ich an die Reling? In welcher Reihenfolge? Was kommt auf das Bord? Gar nicht so einfach. Aber zum Glück kann man alles jederzeit wieder umhängen. Nur die Stange ist nun fest.



Mittwoch, der 12. Juli 2017

Ich suche die Ärztin zur Befundbesprechung auf.
Leichte Verkalkungen in den kleinen Fingern, leichte Krampfadern, aber alle Blutwerte sind schick.
Meine Gelenkschmerzen rühren wohl von Überlastung her.

Es regnet stark und daher geht es auch diesen Mittwoch nicht zum Parkour.
Möchte Kazu überhaupt noch weiter zum Parkour gehen? Wir führen ein ernstes Gespräch und dann steht der Entschluss fest. Ich werde ihn wieder vom Training abmelden. Schweren Herzens. Denn ich fand das Training spitzenklasse.

Donnerstag, der 13. Juli 2017

Am Freitag findet in der Schule ein Sommerfest statt. Die letzten Tage war ich mit der Organisation beschäftigt, die dieses Jahr in der Hand der Eltern liegt. Das war echt nervenaufreibend und ich habe mittlerweile so gar keine Lust mehr. Weder aufs Fest noch auf zukünftige Organisationen.

Höchste Zeit, etwas zu backen. Ich hoffe, das Backen entspannt mich.
Zuerst rühre ich einen Eierlikör-Gugelhupf zusammen, da wir noch Eierlikör im Kühlschrank haben, der langsam mal weg muss.


Noch eine dünne Zitronenglasur darauf. Fertig.


Immer wieder lecker. <3
Und die Anspannung ist weg.^^
Nun kann ich mich an die Bienen-Muffins machen.


Während die Muffins abkühlen, hole ich Kazu von der Schule ab, der gleich noch seinen Freund mit nach Hause bringt.
Während die Kinder zusammen spielen, garniere ich die Muffins aus.


Freitag, der 14. Juli 2017

In der Früh backe ich noch schnell die glutenfreien und veganen Reismehlplätzchen mit Azukibohnen.


Bevor ich meine Sachen zusammenpacke, gibt es für die Bienen-Muffins noch ein Foto-Shooting:^^


Um 12:00 Uhr bin ich in der Schule.
Die von anderen Eltern abgegebenen Kuchen müssen aus den Formen geholt und geschnitten werden.
Um 13:00 Uhr muss ich mich um den Aufbau der verschiedenen Stände kümmern. Nach und nach trudeln Helfer ein und ich kann Aufgaben delegieren.

Die Bienen-Muffins kommen bei den Kindern sehr gut an. :-)

Die Drittklässler werden verabschiedet und gegen 17:30 Uhr kann das Büfett abgebaut werden.
Aufräumen, Abwasch, Müll wegbringen, klar Schiff machen. Als ich endlich fertig bin und die Schule abschließe (habe für heute einen Schlüssel bekommen), ist es bereits 19:00 Uhr.
Ein langer Tag geht zu Ende.
Am meisten spüre ich es in den Knien. Das lange Stehen (und Gehen) hat meine Knie überanstrengt. :-(

Samstag, der 15. Juli 2017

Den Vormittag nutze ich zum Erholen. Nachmittags backe ich für morgen einen Chiffon Cake.

Sonntag, der 16. Juli 2017

Es ist ein schöner Sonntagmorgen und ich beschließe spontan, in die Heilige Messe in der katholischen Kirche zu gehen, die sich gleich quer gegenüber von uns befindet.
Ich wollte sie immer schon mal von innen anschauen, habe mich aber nicht so recht getraut.

Ein wenig komme ich mir ja schon deplaziert vor. Die ganzen Bräuche der Katholiken sind mir fremd, bzw kenne ich sie nur aus dem Fernsehen.
Aber das ist wiederum auch das, was den Besuch so spannend macht. Dass alles so neu und fremd ist.
Die Gemeinde singt laut mit und es klingt richtig gut. Vor allem der Kantor hat eine tolle Stimme.

Ein paar Elemente sind dann wieder vertraut wie das Vater unser und das Glaubensbekenntnis.
Besonders gefallen hat mir der Friedensgruß. Die Gemeindemitgleider reichen sich dabei untereinander die Hände und wünschen sich Frieden.

Auch wenn ich evangelisch bin, werde ich sicher noch einmal die Messe besuchen.

Nachmittags packe ich den gebackenen Matcha Chiffon Cake ein ...


und mache mich auf den Weg zu einem japanischen Kochtreffen. Mein Mann passt auf Kazu auf, so dass ich heute Kind-frei habe.

Bei der Gastgeberin Satsuki bereite ich mit ihr und drei weiteren Teilnehmern Gyôza zu.
Dazu gibt es Onigiri mit Käsewürfeln drin.



Es ist schon lange her, dass ich selbst mal Gyôza zubereitet habe.
Aber vor allem geht es beim Kochtreffen um das Kochen in Gemeinschaft und nicht darum, kochen zu lernen. Ein Teilnehmer erzählt von seinen Erlebnissen bei seiner letzten Japanreise. Das war sehr spannend zu hören.
Es wird ein sehr netter Abend und ich hoffe, es ergibt sich bald mal wieder so eine Gelegenheit.
Und ich konnte mal wieder japanisch sprechen üben. Ist ja auch sehr eingerostet.

Ach ja, mein Matcha Chiffon Cake ist sehr gut angekommen. :-D

Dienstag, 18. Juli 2017

Knusprige Schokoladenbarren, vegan und auch glutenfrei möglich


Mit gutem Gewissen knuspern und genießen ist möglich, wenn man hochwertige Zutaten verwendet und ein schönes Rezept zur Hand hat.
Das Rezept für diesen "Kalten Hund/ Kalte Pracht" liefert Bernd Siefert in seinem Buch "vegan & süß"; ich habe Mengen und Zutaten meinen Bedürfnissen angepasst.

Mein Mann und ich mögen keinen "Kalten Hund", aber diese abgewandelte Version in Form von Barren essen wir sehr gerne. :-)

Zutaten für eine Kastenform von etwa 35 cm Länge

Keksböden
80 g Haselnüsse
250 g Weizenvollkornmehl (ersatzweise glutenfreies Mehl)
1/4 TL Weinstein-Backpulver
50 g Muscovado-Zucker
Abgeriebene Schale von 1/2 Orange (ungewachst)
Mark von 1 Vanilleschote
1 Prise Meersalz
130 g natives Kokosöl
100 ml Orangensaft

Schokoladencreme
50 g Zartbitter-Kuvertüre
125 g natives Kokosöl
25 g Kakaopulver
50 ml Agavendicksaft
Mark von 1/2 Vanilleschote
1 Prise Meersalz
15 g Rumrosinen (nach Belieben)

Zubereitung

Keksböden
Haselnüsse rösten und mahlen.
Mit Mehl, Backpulver, Zucker und den Gewürzen mischen.
Kokosöl und Orangensaft zugeben und alles miteinander zu einem glatten Teig verkneten.
In Folie wickeln und etwa 30 min im Kühlschrank kühlen.
Teig in mehrere Rechtecke von ca. 9 cm x 18 cm Größe und 3 mm Dicke ausrollen.
Den ausgerollten Teig nochmals mindestens 30 min kühl stellen.

Ofen auf 150°C O/U-Hitze vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Teigplatten aufs Backpapier legen und etwa 25–30 min backen.
Auskühlen lassen.

Schokoladenmasse
Zartbitter-Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.
Kokosöl zugeben und auch verflüssigen lassen.
Kakaopulver dazu sieben und gut einrühren.

Agavendicksaft mit Vanillemark und Salz mischen. Fügt man noch Rumrosinen hinzu, alles im Mixer zu einer Paste verarbeiten.
Die Schokoladenmischung nach und nach unter die Agavendicksaftpaste rühren.

Zusammenbau
Die Kastenform mit Frischhaltefolie auskleiden.
Den Boden mit etwas Schokoladenmasse bedecken.
Dann eine Schicht Kekse (ggfs. zurechtschneiden) einlegen.
Anm.: Die glutenfreien Keksböden krümeln sehr stark, da muss man einfach etwas mehr puzzeln.
Kekse mit etwas Schokoladenmasse bedecken.
Eine Schicht Kekse einlegen.
Kekse mit etwas Schokoladenmasse bedecken.
Usw.
Die letzte Schicht sollte Schokolade sein.

Die obere Schokoladenschicht nach Belieben ausgarnieren.
Anm.: Ich habe sie mit gerösteten ganzen Haselnüssen und Kekskrümeln belegt.

Die Form für mindestens 2 h in den Kühlschrank stellen.

Den Kekskuchen aus der Form heben und die Folie entfernen.
Etwas Zimmertemparatur nehmen lassen (Anm.: schneidet sich besser), dann in schmale Barren schneiden. Die Barren bis zum Servieren kalt stellen.



Mittwoch, 5. Juli 2017

Wochenrückblick 17.6.–30.6.

Samstag, der 17. Juni 2017

Heute teste ich die herzhaften Haferflocken mit Pilzen, Feldsalat (statt Grünkohl) und karamellisierten Zwiebeln nach einem Rezept aus meinem Clean Eating Buch.

Meine beiden Männer probieren tapfer, aber das Gericht sagt keinem von uns wirklich zu.
Nun, zum Glück war das nur eine Beilage beim Mittagessen. ^^;;

Sonntag, der 18. Juni 2017

Ich probiere weiter neue Rezepte aus. Heute ist der 'Schweizer Schokoladenkuchen mit Sauerkirschen' aus Bernd Sieferts Buch "vegan & süß" an der Reihe. Der ist jedoch mehr Auflauf als Kuchen und schmeckt sehr mächtig. Kazu stört der aufgestreute Krokant.


Dafür ist das Mittagessen leicht: Es gibt Takikomi Gohan, ein japanisches Reisgericht, bei dem die Zutaten zusammen mit dem Reis gekocht werden.


Nachmittags bringe ich Kazu zu seinem Basketball-Schnuppertraining.
Anschließend gönnen wir uns beide ein Eis und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Montag, der 19. Juni 2017
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Dienstag, der 20. Juni 2017

Ganz ohne Backen geht es nicht. :-P
Aber zumindest kann ich versuchen, den Weißzuckeranteil gering zu halten. :-)

Gestern habe ich mir Erythrit gekauft. Ich bin neugierig, wie man damit backen kann.
Und so teste ich es beim Biscotti backen.
Für die linke Reihe habe ich statt Weisszucker Kokosblütenzucker verwendet. Für die mittlere Reihe kam Erythrit zum Einsatz und rechts habe ich eine Charge mit normalen weißem Zucker zum Vergleich  gebacken.



Am besten (weil besonders aromatisch) haben die mit Kokosblütenzucker geschmeckt. Die mit Erythrit haben zu weich geschmeckt, die normalen Biscotti waren einwandfrei. :-)

Mittwoch, der 21. Juni 2017, Sommeranfang

Während Kazu beim Parkour ist, sitze ich draußen auf der Treppe und genieße die Sonne.

Donnerstag, der 22. Juni 2017

Kazu beim Basketball-Schnuppertraining. Er hat Freude am Basketball.

Freitag, der 23. Juni 2017

Heute ist mein Termin beim Orthopäden, bzw. dem Arzt, bei dem ich mit meinen Knien in Behandlung bin.
Er untersucht meine Knie. Alles schick.
Ich berichte ihm von meinen Schmerzen in all meinen anderen Gelenken, Fingern und Ellbogen.
Das könnte rheumatoide Arthritis sein, aber für eine Untersuchung müsste ich zum Orthopäden oder Rheumatologen. Das sei nicht sein Fachgebiet, er sei Gelenkchirurg, klärt er mich auf.
?_?
"Chirurgie, Unfallchirurgie / Orthopädie und Sportmedizin, D-Arzt" steht doch bei seinem Profil?

Ich bekomme eine Überweisung zum Rheumatologen und eine Empfehlung für eine Arztpraxis.
Na super! Der nächste Arzt. Und ich weiß immer noch nicht, was ich habe.

Wenigstens sind die Knie okay. Auch wenn mir das Hinknien schwer fällt.

Wieder zu Hause rufe ich bei der Rheumatologie an. Doch es heißt, dass die Praxis im Urlaub ist und erst im Juli wieder geöffnet hat. :-(
Das kann doch alles nicht wahr sein?!

Am frühen Nachmittag bin ich in der Schule. Ich habe diese Woche Putzdienst. (Die Eltern wechseln sich ab mit dem Sauberhalten des Lerngruppenraums.)
Eigentlich wollte ich mich aufs Staubsaugen beschränken, aber als die Lehrerin mich fragt, ob ich auch die Tische wischen könnte, sage ich natürlich ja.

Das Tische-wischen ist schmerzhaft. Diese seitliche Bewegung beim Wischen verursacht Schmerzen im Ellbogengelenk. :-(

Samstag, der 24. Juni 2017

Ich bereite mir Matcha Bliss Balls zu mit Kürbiskernmus. Das Rezept habe ich bei nu3 kitchen gefunden.



Ich möchte heute Abend fit sein, denn heute findet mein Klassentreffen statt: 30 Jahre Abitur!
Und zwar nicht von der Schule, an der ich Abitur gemacht habe (das wäre nicht so spannend, da ich die Leute da eh so gut wie alle vergessen habe) sondern von der Deutschen Schule Tokyo, an der ich fast acht Jahre meines Schullebens verbracht habe.
Wie auch bei den letzten Klassentreffen (das letzte war 2008 in München) sind wieder alle eingeladen, die irgendwann einmal in diesem Abi-Jahrgang waren.

Ich bin mächtig aufgeregt. So aufgeregt, dass ich unschlüssig bin, ob ich wirklich hingehen soll.
Beginn ist um 18:00 Uhr und ich gehe abends ja so ungern weg.

Doch meine Freundin Iris kennt mich gut. Ich bekomme mittags von ihr einen Anruf. "Na, gehst du hin?"
Ich: "Ich weiß nicht so recht. Zu 60% würde ich mal sagen."
Iris: "Mach 99% daraus! Du kommst!"

Haha, das war der benötigte Kick. Danke Iris.
Iris kenne ich übrigens aus Japan. Sie war in der Parallelklasse. Da das Abitur beide Klassen betrifft (es gab a und b), richtet sich das Klassentreffen an beide.

Ich bin frühzeitig am Café am Neuen See. Nach und nach trudeln die Leute ein. Es ist schon toll, dass man sich nach so langer Zeit trotzdem wiedererkennt.
Zwei sind extra aus den USA angereist, zwei aus Tokyo, einer aus Zürich, eine aus München, eine aus Nürnberg, eine ist seit kurzem aus San Francisco nach Berlin umgezogen (das war eine freudige Überraschung) und weitere sechs aus Berlin (mich eingeschlossen) sind auch da.
Eine große Gruppe an ehemaligen Klassenkameraden wohnt in München. Die sind leider nicht gekommen.
Einer war von der Vorschule bis zur 4. Klasse bei uns, ich selbst von der 3. bis zur 10., eine war erst seit der 12. Klasse mit dabei.

Es hat sich wirklich gelohnt, zum Klassentreffen zu gehen. Wir haben viel gelacht und viel über die anderen erfahren. Besonders lustig war der Sprachenmix. Besser gesagt: Der Sprachenmix war totemo omoshiroi, you know. :-D

Das Schärfste war dann, als herauskam, dass eine bei mir in der Nähe wohnt. Sie war in der 11. Klasse an der Schule.
Wir wollen uns jetzt öfter treffen. :-)

Sonntag, der 25. Juni 2017

Ein kleiner Teil von uns trifft sich heute noch einmal zum Frühstück im Wintergarten in der Fasanenstraße. Eine gute Gelegenheit, sich noch mit ein paar Leuten auszutauschen, die am Vortag zu kurz gekommen sind. :-)

Nachmittags fahre ich mit Kazu zu seinem letzten Basketball-Schnuppertraining.
Ihm hat es sehr gut gefallen und er würde gerne weiter Basketball spielen. Doch Alba Berlin nimmt keine Kinder mehr in seiner Altersgruppe auf und wir werden an LOK Bernau verwiesen. Leider sind die Sporthallen dieses Vereins, der außerhalb von Berlin in Brandenburg liegt, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwierig zu erreichen. Mal sehen, sage ich zu Kazu. Vielleicht im nächsten Schuljahr.

Montag, der 26. Juni 2017
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Dienstag, der 27. Juni 2017

Mein neues Buch ist da: Die Dr. Feil Strategie, Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden.
Ein Klassenkamerad hat es mir beim Klassentreffen empfohlen.
Ich bin gespannt.

Hiyashi Chûka zum Abendessen:


Hiyashi Chûka ist ein japanisches Nudelgericht. Kalte Ramen (bzw. Mie-Nudeln) werden mit verschiedenen Zutaten farbenfroh belegt und mit einer Sauce (meist aus Sojasauce, Essig und Sesam bestehend) serviert. Ein einfaches, aber sehr leckeres Essen.^^

Mittwoch, der 28. Juni 2017

Zum Frühstück bereite ich mir aus dem Clean Eating Buch das Honig-Zimt-Quinoa-Müsli zu.



Mmh, köstlich!

Dazu trinke ich Sannenbancha. Der drei Jahre lang gereifte Bancha ist in Japan ein beliebtes Getränk zur Darmreinigung.



Nach dem Frühstück backe ich für Kazu die marmorierten Schokoladenbrötchen:



Mmh, so fluffig und schokoladig. <3

Während Kazu beim Parkourtraining ist, setze ich mich in die Sonne und lese mein neues Buch über Arthrose. "Knorpel ist regenerierbar!" steht da. Das Buch macht Hoffnung!

Donnerstag, der 29. Juni 2017
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Freitag, der 30. Juni 2017

Die Knorpelregeneration nach Dr. Feil basiert auf sechs Pfeilern. Einer davon ist die entzündungssenkende Ernährung. Ich habe mir am Mittwoch Notizen gemacht und kaufe heute entsprechend ein.
Ich werde mich schon selber kurieren. Bis zu meinem 50. Geburtstag bin ich wieder fit! Tschakka!

Dienstag, 4. Juli 2017

Plain, Matcha und Kinako Scones, glutenfrei, ohne Zucker und Ei bzw. vegan


Dieses Scones-Rezept vom Pâtissièr Tsugio Yamamoto gefällt mir, da es ohne Zucker und Eier auskommt. Ich habe daher gleich noch ein paar Variationen ausprobiert, die ich hier festhalten möchte.

Plain Scones
(Originalrezept)

Zutaten für 12 Stück (meine Dreiecke auf dem Foto haben die halbe Größe)

450 g Mehl, Type 405
5 g Backpulver
3 g Salz
100 g Sauerrahmbutter, kalt
150 g Milch
150 g Schlagsahne
Milch zum Bestreichen

Zubereitung

Mehl, Backpulver und Salz mischen und in eine Schüssel sieben.
Kalte Butter in kleinen Würfel dazugeben und alles miteinander verreiben. Es können ruhig noch kleine Butterstückchen vorhanden sein.
In die Mitte eine Mulde formen.
Milch und Schlagsahne in die Mulde gießen.
Mit den Fingerspitzen die Flüssigkeit mit dem Mehlgemisch vermengen, bis das Mehl eingearbeitet ist.
Den Teig zu einem Block formen, in Frischhaltefolie wickeln und 1 h im Kühlschrank ruhen lassen.
Teig zu einem Rechteck von 18 cm x 26 cm und 1,5 cm Höhe ausrollen.

Die Teigplatte in 12 Dreiecke schneiden und die Dreiecke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Die Dreiecke dünn mit Milch bepinseln.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze etwa 20 min backen.
Nach dem Backen auf einem Gitter abkühlen lassen.

Mit Clotted Cream und Konfitüre zusammen genießen.



Meine Variationen, die noch weit entfernt davon sind, perfekt zu sein, denn sie schmecken nur frisch:


Kinako Scones
Zutaten für vier kleine Dreiecke

65 g glutenfreies Mehl
10 g Kinako
0,8 g Backpulver
0,5 g Salz
17 g vegane Margarine, kalt
30 g ungesüßte Soja-"Milch"
20 g Soja-Sahne
Soja-"Milch" zum Bestreichen

Zubereitung
wie oben


Matcha Scones
Zutaten für vier kleine Dreiecke

66 g glutenfreies Mehl
4 g Matcha
1 g Backpulver
0,5 g Salz
25 g natives Kokosöl
50 g Mandel-Drink

Reis-Mandel-Drink zum Bestreichen

Zubereitung
wie oben



Weitere Scones-Rezepte:
--> Apfel Scones リンゴのスコーン
--> Grahamflour & Fig Scones グラハム粉とドライイチジクのスコーン
--> Kürbis-Scones かぼちゃスコーン vegan  makrobiotisch
--> Möhren Scones にんじんスコーン 
--> Möhren Scones  にんじんスコーン vegan
--> Okara Scones おからスコーン 
--> Plain Scones プレーンスコーン 

Montag, 3. Juli 2017

Wochenrückblick 8.6.–16.6.

Donnerstag, der 8. Juni 2017

Der Opa hat uns heute zur IGA (Internationale Gartenausstellung) eingeladen. Doch aufgrund starker Knieschmerzen muss ich leider absagen.

Da ich noch Miso-dare (Miso-Sauce) vorrätig habe, koche ich und zum Mittagessen "Lachs und Rettich in Miso gekocht", ein japanisches Gericht. Es hat uns gut, aber nicht sehr gut geschmeckt. ^^;;


Freitag, der 9. Juni 2017

Da ich kaum noch gehen kann, fahre ich ins Krankenhaus zur Poliklinik.
Doch ich werde abgewiesen. Da ich einen Orthopäden habe, der mein Knie behandelt hat, muss ich bei akuten Beschwerden zu diesem gehen. Für neue Patienten könnten sie mir erst im März 2018 einen Termin geben. o_O
Frustriert kehre ich humpelnd nach Hause zurück.

Ein weiteres Rezept aus meinem Clean Eating Buch von Amie Valpone gibt es für mich heute zum Mittag: Estragon-Grapefruit-Salat mit Macadamia-Ahornsirup-Dressing.
Estragon kannte ich frisch noch gar nicht und war positiv überrascht. Der Salat hat mir richtig gut geschmeckt.


Samstag, der 10. Juni 2017

Zum Frühstück geht es Clean Eating -mäßig weiter mit dem Kokosmüsli mit Pfirsichen und Cashewcreme.
Ebenfalls lecker!


Nicht so ganz Clean eating-gerecht, aber zumindest vegan ist unser Kuchen fürs Wochenende:
Die "Kalte Pracht" nach einem Rezept von Bernd Siefert aus seinem Buch "vegan & süß", wobei ich wieder natives Kokosfett verwendet habe statt dem angegebenen festen Kokosfett.

Für die Mürbteigschichten werden Haselnüsse und Vollkornmehl verwendet. Leider zerbröselt der Kuchen beim Schneiden. Er schmeckt jedoch hervorragend, was sicher auch an den hochwertigen Zutaten liegt. Gerne wieder. Doch das nächste Mal werde ich ihn flacher zusammensetzen und als Knusper-Sticks zurechtschneiden. :-)


Zum Mittagessen gibt es Rindfleisch mit Wasabi-Mayonnaise.


Und dazu wieder den köstlichen Estragon-Grapefruit-Salat.



Unternehmungen: Kazu und Fabian machen einen kurzen Besuch zum Hussitenfest in Bernau.

Sonntag, der 11. Juni 2017

Scones gebacken.


Montag, der 12. Juni 2017

Mittlerweile tut mir nicht nur mein Knie weh, sondern auch meine Ellbogengelenke und meine Fingergelenke.
Daher suche ich meine Allgemeinärztin auf. Doch diese ist bis Ende Juni im Urlaub und ich muss zur Vertretung.
Der Vertretungsarzt ist zwar super, kann mir aber bei meinem Problem nicht weiter helfen, da eine Untersuchung auf Rheuma eine größere Angelegenheit ist, für die meine Allgemeinärztin zuständig ist. Am besten wäre es, wenn ich mich von meinem Orthopäden durchchecken lasse, schlägt er mir vor. So bekomme ich eine Überweisung zum Orthopäden.

Ich rufe bei der Tagesklinik an, wo ich damals operiert wurde und bekomme für den 23.6. einen Termin. Immerhin noch diesen Monat.

Dienstag, der 13. Juni 2017

Ich backe Far Breton. Drei Stück um genau zu sein. :-) Für jeden eins.
Sie sind super lecker! Ich hätte gerne mehr davon gegessen, aber zur Zeit ist Maß halten angesagt.


Mittwoch, der 14. Juni 2017
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Donnerstag, der 15. Juni 2017

Ich koche mal wieder japanisch: Shiroae, eine Tôfu-Speise.


Dazu gibt es Quinoa.

Unternehmungen: Ich habe Kazu zum Basketball-Schnuppertraining angemeldet. Denn Kazu hat den Wunsch geäußert, dass er gerne Basketball spielen möchte. Das Training geht über vier Tage (2xDo, 2x So) und heute ist der erste Tag.
Kazu ist mit Begeisterung dabei.

Freitag, der 16. Juni 2017

Die Schmerzen in den Gelenken werden immer schlimmer. Ich komme mir sooo alt vor. :-(