Donnerstag, 15. Juni 2017

Miroir, französiches Mandel-Eiweiß-Gebäck


"Spiegel" heißt dieses kleine französische Gebäck, das zu den Petits Fours secs (trockene Petits Fours) zählt.
Es wird aus Eischnee und gemahlenen Mandeln hergestellt und ist den Macarons ähnlich außen knusprig und innen weich. Die Besonderheit bei den Miroirs ist die Mandelcreme, die noch auf die Plätzchen gegeben wird und das abschließende Abglänzen, das dem Gebäck seinen Namen verleiht.

Das hier vorgestellte Rezept ist vom japanischen Pâtissier Katsuhiko Kawata.

Zutaten für etwa 35 Stück

Mandelcreme
15 g Butter
15 g gesiebte gemahlene Mandeln
15 g Puderzucker
12 g Ei, verquirlt (5 g Eigelb + 7 g Eiweiß)

Teig
50 g Eiweiß
7 g feinster Zucker
50 g gesiebte gemahlene Mandeln
50 g Puderzucker
10 g Mehl Type 405
gehackte Mandeln

Ausgarnierung
Aprikosenkonfitüre
50 g Puderzucker
12 g Wasser

Zubereitung

Mandelcreme
Butter cremig rühren.
Mandeln und Puderzucker mischen und sieben.
In die Butter einrühren.
Ei in drei Etappen einrühren.

Teig
Eiweiß aufschlagen.
Wenn es weiß-schaumig wird, den Zucker hinzufügen und zu schön glänzendem Eischnee aufschlagen.
Mandeln, Puderzucker und Mehl mischen und sieben.
Die Mischung nach und nach zugeben und mit dem Gummischaber in großen Bewegungen unterheben, ohne dabei die Luftblasen im Eischnee zu zerstören.
Der fertige Teig muss nicht ganz glatt sein.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle von 1 cm Durchmesser füllen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech (eine Silikonmatte eignet sich besonders gut) Ovale von 3 cm Länge mit Abstand voneinander aufspritzen.
Aufpassen, dass man nichts auf das Blech fallen lässt ...


An den Rand des Blechs die gehackten Mandeln geben und durch Schräghalten des Blechs die Mandeln verteilen, so dass sie am Rand des Teigs haften bleiben.

Die Mandelcreme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle von 5 mm Durchmesser füllen und auf den Teig spritzen.


Im vorgeheizten Ofen bei 185°C O/U-Hitze etwa 35 min knusprig braun backen.

Blech herausnehmen.
Die Ofentemperatur auf 170°C senken.

Fertigstellung
Die Aprikosenkonfitüre erhitzen, so dass sie sich verflüssigt. Das Gebäck damit einpinseln.

Puderzucker und Wasser in einen kleinen Topf geben und glatt rühren.
Bei geringer Hitze auf 30°C erwärmen.
Die Glasur sollte milchig transparent sein.

Die Zuckerglasur dünn auf das aprikotierte Gebäck streichen.

Im 170°C O/U-Hitze heißen Ofen die Glasur etwa 1 min trocknen lassen. Sie sollte nun schön glänzen.

Die Miroirs etwas abkühlen lassen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen.


Vor dem Servieren die Miroirs am besten einen Tag durchziehen lassen.
Bei Zimmertemperatur luftdicht verschlossen hält sich das Gebäck bis zu drei Wochen.

Quelle: 一流パティシエといっしょに美味しいケーキを作りたい, Sekaibunka-sha 2003

Weiteres Gebäck von Katsuhiko Kawata:


Gewürzplätzchen (Langue aux épices)


Sonntag, 11. Juni 2017

Avocado-Schokoladen-Torte, vegan und glutenfrei


Diese vegane und glutenfreie Torte, die nicht gebacken werden muss, schmeckt wunderbar cremig und schokoladig, aber keineswegs nach Avocado und sie kommt auch nicht so mächtig daher wie reiner Schokoladenkuchen.
Limette und Cayennepfeffer sorgen für eine säuerlich-scharfe Note, die wunderbar mit den restlichen Aromen harmoniert.

Bis auf meinen Sohn hat sie allen Essern geschmeckt. :-P

Dies ist meine erste Torte aus dem Buch "vegan & süß" von Bernd Siefert und das positive Geschmackserlebnis erzeugt Lust, weitere Rezepte aus dem Buch auszuprobieren.

Anm. Im Originalrezept ist festes Kokosfett angegeben. Ich habe das durch das gesündere Kokosöl ausgetauscht.

Zutaten für eine Springform von 18–20 cm Durchmesser

Boden
50 g gemischte Trockenfrüchte
25 g Orangeat und/ oder Zitronat (habe ich weggelassen und dafür etwas kandierte Yuzu-Schalen genommen)
175 g geriebene und geröstete Mandeln
4 TL Agavendicksaft
15 g gepopptes Quinoa

Schokoladenmasse
50 g Zartbitterkuvertüre, vegan
60 g natives Kokosöl
Mark von 1/2 Vanilleschote
45 ml Agavendicksaft
Cayennepfeffer nach Belieben
Limettenabrieb oder Limettenöl
1 Prise Meersalz
500 g Hass-Avocado, geschält und ohne Kerne
50 g Kakaopulver
100 g Kokossahne (z.B. Cocos Whip)

Ausgarnierung
Avocado
Limettenschale
gepopptes Quinoa

Zubereitung

Boden
Alle Zutaten mit Ausnahme der Quinoa-Pops zu einer glatten Masse mixen.
Den Boden der Form mit der Hälfte der Pops ausstreuen, die Masse aus dem Mixer auf dem Boden verteilen und die restlichen Quinoa-Pops darauf streuen. Boden gleichmäßig glatt andrücken.

Schokoladenmasse
Kuvertüre schmelzen. Kokosöl einrühren und ebenfalls zum Schmelzen bringen.
Vanillemark, Agavendicksaft, Cayennepfeffer, Limettenschale bzw. -öl und Salz hinzugeben und glatt rühren. Kräftig abschmecken.
Avocados und Kakaopulver untermixen, bis man eine glatte Masse erhält.
Die Kokossahne aufschlagen und unterheben.
Die Schokoladenmasse auf den Boden geben und gleichmäßig verteilen.

Die Torte ca. 3 h im Kühlschrank durchkühlen, damit sie fest wird.
Nach Belieben ausgarnieren.



Quelle: Siefert, Bernd, vegan & süß, Matthaes Verlag, Stuttgart 2015

Samstag, 10. Juni 2017

Wochenrückblick 1.6.–7.6

Donnerstag, der 1. Juni 2017

Ein neuer Monat hat begonnen und ich habe beschlossen, diesen Monat mal ein paar Gerichte aus dem Buch "Eating clean" zu testen.


Ich beginne den Tag mit einem Chia-Brei mit Beeren nach einem Rezept von Amie Valpone


Der Brei schmeckt einwandfrei, aber ich bekomme sofort danach einen enormen Blähbauch. :-( Frust macht sich breit. Früchte sollte ich wohl lieber stets alleine verzehren.

Freitag, der 2. Juni 2017

Nach der Schule fahre ich mit Kazu zur Markthalle Neun, wo heute ein Kinder-Kochkurs stattfindet mit dem Thema "Pizza".
Kazu und ich sind gespannt, wie es wird.^^


Während Kazu den Teig ausrollt und belegt, gönne ich mir derweil ein Eis: "Grüner Tee" von Rosa Canina Organic Icecream. Sehr lecker.


Die Pizzen sind fertig. Die Kursleiter schneiden den Kindern die Pizzen in Stücke und dann darf gegessen werden. Kazu ist so lieb und lässt mich probieren. Richtig gut! :-)


Und wie fand Kazu den Kurs? Er war etwas enttäuscht, dass sie nicht auch den Teig zubereitet haben. Der war schon fertig (angeblich nach einem Geheimrezept von SIRONI).
Auch sonst konnte der Kurs ihn nicht überzeugen (mich auch nicht), aber dafür war die Pizza lecker. :-D
Und wir haben einen schönen Tag zusammen verbracht.^^
Nach dem Kurs gab es bei "Tanne B" (eine Eisdiele) noch ein Eis als Nachtisch.

Samstag, der 3. Juni 2017

Kazu wird vormittags abgeholt. Er verbringt das Wochenende bei seinem Freund E (mit Übernachtung).

Da er mittags nicht da ist, ist das eine gute Gelegenheit für mich, ein weiteres Clean Eating Rezept zu testen, bei dem ich sicher bin, dass Kazu das nicht mögen würde.
Und so gibt es für meinen Mann und mich heute das Rosenkohl-Spargel-Möhren-Medley mit Zitronen-Cashew Dressing.


Ungewohnt, aber gut. :-)

Abends wage ich mich noch einmal an den Chia-Brei. Nur lasse ich dieses Mal die Früchte weg. Und siehe da, dieses Mal vertrage ich ihn besser.

Sonntag, der 4. Juni 2017, Pfingstsonntag

Heute findet unser Cousinen-Cousin-Treffen statt. Da es üblich ist, dass jeder etwas zum Büfett beisteuert, habe ich gestern eine Avocado-Schokoladen-Torte vorbereitet nach einem Rezept von Bernd Siefert.


Es ist das erste Mal (so weit ich mich erinnere *g*), dass ich mit Avocado gebacken habe und ich bin erstaunt über die Cremigkeit der Schokoladentorte. Diese Woche öffnen sich mir wirklich viele neue Geschmackswelten.


Und es geht auch gleich weiter. Ich habe am Vorabend noch Kichererbsen gekocht und bereite heute noch ein Curry-Hummus zu nach einem Rezept von Amie Valpone. So etwas esse ich sonst auch nicht. :-P


Es wird ein schönes Treffen und natürlich wird auch ein Gruppenfoto gemacht. Hier ein Ausschnitt daraus:


Zu Hause erwartet mich eine böse Überraschung.
Kazu wurde verwundet nach Hause gebracht. Er ist am Samstag böse gestürzt und hat sich eine größere Schürfwunde zugezogen. Doch die Eltern von Kazus Freund haben einfach ein Pflaster auf die schmutzige Wunde geklebt.
Wir sind entsetzt. Die Wunde ist vereitert und mein Mann versucht, den Dreck auszuwaschen. Kazu hat fürchterliche Schmerzen.
Schließlich beschließen wir, mit ihm zur Rettungsstelle im Krankenhaus zu gehen.
Es ist bereits 22:00 Uhr, als ich wir endlich an der Reihe sind.
Dort wird Kazus Wunde fachgerecht versorgt und wir bekommen Mittel und Tipps zur weiteren Pflege mit.
Was für ein Tag.

Montag, der 5. Juni 2017, Pfingstmontag

Eigentlich ist heute ein Treffen mit meinen Eltern und Geschwistern geplant, aber ich sage ab.
Kazus Wunde muss dreimal täglich versorgt werden und meine Knie schmerzen wieder sehr stark. Der Spaziergang beim Treffen gestern war wohl doch nicht so gut.
Und so gönnen wir uns einen ruhigen Tag.

Dienstag, der 6. Juni 2017

Schulferien für Kazu, Urlaub für Fabian, Familienleben für mich. :-D

Zum Frühstück bereite ich uns einen gebackenen Haferbrei mit Kokos und Äpfeln zu. Wieder ein Clean Eating Rezept.


Und dieses Mal schmeckt es uns allen dreien. Na, das freut mich. :-D

Auch mit dem Mittagessen kann ich bei meinen Lieben punkten. (Da ich gerne immer wieder neue Rezepte ausprobiere, kommt es auch vor, dass es nicht so schmeckt ... ^^;;)

Es gibt heute Misokatsu. Das ist Tonkatsu (Schnitzel auf japanische Art) mit einer Miso-Soße.


Nachmittags gibt es Biscotti mit Cashewkernen, Pistazien und mit Kokosblütenzucker gebacken.


Mmh, gerne wieder.

Mittwoch, der 7. Juni 2017

Muffins habe ich schon lange nicht mehr gebacken. Kazu und mein Mann freuen sich.^^
Es gibt (von vorne nach hinten): Earl Grey, Schokolade, Banane und Kirsche.


Eine schöne, aber gesundheitlich sehr schwierige Woche geht für mich zu Ende.
Ich hatte außer mit Gelenkschmerzen, Schlafproblemen und Blähbauch auch noch mit Spannen in der Brust, Ziehen im Unterleib und Unwohlsein zu kämpfen. Das gibt einem zu denken. ...

Mittwoch, 7. Juni 2017

Auberginen mit Fleisch in Miso-Paste 米なすの肉みそあん


Die Kombination von Aubergine, Gehacktem und Miso ist in Japan sehr beliebt. Hier stelle ich sie euch in der Häppchen-Variante vor.

Zuerst bereitet man die Miso-Paste (Misodare みそだれ) zu.
Eine Paste, die auch zu vielen anderen Gerichten passt (s.u.).


Zutaten (für eine größere Menge)

1 cup = 200 ml (japanische Messbechereinheit)

3/4 cup Shinshu Miso
1/4 cup rotes Miso (z.B. Genmai Miso)
3–4 EL Zucker
1/4 cup Mirin
1/4 cup Sake

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Topf geben und verrühren.
Bei mittlerer Hitze unter Rühren gute 5 min lang zu einer glänzenden Paste kochen.
Beim Rühren sollte nun der Topfboden sichtbar werden.
Abgekühlt in einen gut schließenden Behälter füllen.

Die Paste ist im Kühlschrank etwa 2 Wochen haltbar.


Auberginen mit Fleisch in Miso-Paste

Zutaten für 2 Personen

1 schlanke Aubergine
3 EL Pflanzenöl
2 TL Sesamöl
10 g (1 EL) Erdnüsse, gehackt
60 g Hühnchenhack oder Hühnchenfleisch, das man selber fein schneidet
3 EL Miso-Paste (Misodare)
etwas Frühlingszwiebeln in Röllchen geschnitten

Zubereitung

Die Aubergine in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einer Seite mehrmals einschneiden.
Für etwa 30 min in gesalzenes Wasser legen.

Auberginenscheiben mit Küchenpapier trocken tupfen.
In einer Pfanne das Pflanzenöl erhitzen und die Auberginenscheiben von beiden Seiten gut anbraten.
Deckel auflegen und die Aubergine fertig garen. Eventuell muss man zum Dämpfen etwas Wasser zugeben.

Sesamöl in einer Pfanne (oder Topf) erhitzen und darin die gehackten Erdnüsse und das Hühnchenhackfleisch braten.
Wenn das Fleisch gar ist und die Flüssigkeit in der Pfanne verdampft ist, die Miso-Paste zugeben und alles gut vermischen.

Die Auberginenscheiben auf einem Teller anrichten, Miso-Hack auf die Scheiben geben und die Häppchen mit Frühlingszwiebeln bestreuen.



Diese Miso-Paste passt auch gut zu Tonkatsu, dem Schnitzel auf japanische Art.
Misokatsu みそかつ
Das Schweinefleisch wird gesalzen und gepfeffert, in Mehl gewendet, in verquirltes Ei getaucht und mit Panko ummantelt. Dann fritiert man es in 170°C heißem Öl.

Für die Miso-Soße vermischt man 4 EL Misodare mit 3 EL Dashi-Brühe, 1 EL Zucker und 2 EL gemahlenem weißen Sesam.



Die Miso-Paste passt nicht nur zu gebratenen, fritierten oder gegrillten Speisen, sie passt auch gut zu gekochten Speisen wie "Lachs und Rettich in Miso gekocht" (鮭と大根のみそ煮 Sake to daikon no misoni)


und ist vor allem typisch für Dengaku-Gerichte.

Statt Fleisch kann man auch Tôfu nehmen, zerbröseln, anbraten und dann mit der Miso-Paste vermischen.
Dies ist auch eine sehr schöne Füllung für Onigiri.

Montag, 5. Juni 2017

Wochenrückblick 22.5.–31.5.

Die Matchaverkostung und die Vorbereitungen dafür haben mich ganz schön geschlaucht, so dass ich Montag und Dienstag dazu nutze, wieder Kraft zu tanken und ein paar Dinge für meine nächsten Vorhaben einzukaufen.

Mittwoch, der 24. Mai 2017

Kazu hat heute schulfrei und ich widme mich meinem "petit fours secs"-Projekt: Französisches Teegebäck nach Rezepten von Katsuhiko Kawata.
In Japan ist das Teegebäck der Patisserie Au Bon Vieux Temps (wo Katsuhiko Kawata Patissier ist) sehr beliebt und ich habe es mir in den Kopf gesetzt, so eine Gebäckzusammenstellung mal nachzumachen. :-D

Mürbeteig anwirken und kalt stellen.
Hörnchen backen.


Mmh, bereits ungefüllt sind die schon sehr lecker.

Donnerstag, der 25. Mai 2017, Christi Himmelfahrt

Gleich in der Früh fülle ich die Hörnchen mit Praliné, einer Haselnuss-Mandelmasse.
Et voilà! Mes Cornets. :-)


Dann geht es weiter mit Mandel-Eiweiß-Gebäck. Es nennt sich Miroir, weil es einem Spiegel ähnelt.


Die Rocher (Felsen) hatte ich über Nacht im Ofen. Dabei handelt es sich um Baiser mit gerösteten, gehobelten Mandeln.


Zum Feiertags-Frühstück backe ich uns Butter Roll Pan.


Nachmittags geht es dann mit dem Teegebäck weiter, den Disque:


Und die vorbereiteten Gewürzplätzchen werden gefüllt:


Freitag, der 26. Mai 2017

Nun folgt noch Spritzgebäck:


Zum Mittagessen (Kazu hat schulfrei) gibt es Oyako-Donburi und Aubergine mit Miso-Hack (bei-nasu no niku miso an):



Die Plätzchen sind alle fertig und es kann serviert werden:


Am späten Nachmittag bekommt Kazu Besuch von seinem Freund, der über Nacht bleiben wird.

Samstag, der 27. Mai 2017

Ich finde es immer schwierig, für fremde Kinder zu kochen. Mal sehen, wie Kazus Freund Tonkatsu (Schnitzel nach japanischer Art) schmeckt.


Dazu gibt es Jaroma-Kohl, Tomaten, Tonkatsu-Soße und Sojasoße und natürlich Reis.
Im Hintergrund sieht man noch einen Salat mit chinesischem Sesamdressing.

Ich habe Glück. Kazus Freund (und auch Kazu) schmeckt es. :-)

Da mein Mann sich Kuchen gewünscht hat, backe ich uns noch einen Matcha Marble Pound Cake mit Bohnen.


Mmh, schön saftig und die Bohnen passen gut zum Matcha-Geschmack.

Sonntag, der 28. Mai 2017

Fürs heutige Sonntagsfrühstück backe ich uns und unserem Übernachtungsgast Brötchen mit Sojamilch und gemahlenem Sesam.



Mmh, der Sesam bringt ein schönes Aroma in die Brötchen.
Am späten Vormittag wird Kazus Freund abgeholt, so dass wir beim Mittagessen wieder unter uns sind. Es gibt mal wieder Butaniku no shôgayaki.


Montag, der 29. Mai 2017

Alltag. Schule.

Wie die meisten von euch sicher wissen, trinke ich gerne und viel Tee.
Am liebsten Kräutertees und grüne Tees.
Ich habe mich auch schon durch etliche ayurvedische Gewürztees (Yogi-Tea, Shoti Maa, etc) durchprobiert, aber die sind nicht so meine Welt.

Bisher habe ich meistens Kräutertees von Lebensbaum und Sonnentor gekauft. Nun habe ich eine neue Lieblingsmarke bzw. -sorte entdeckt.
Die TriniTeas von Kräutergarten-Pommerland. Einfach herrlich!


Auf den Tee bin ich gestoßen, als ich auf der Suche nach Löwenzahnwurzeltee war.
Der soll gut zum Entgiften und unterstützend bei einer Darmsanierung sein.

Einen puren Löwenzahnwurzeltee habe ich in den Bioläden nicht gefunden. Daher habe ich mir diesen Wurzeltee gekauft, der neben anderen Wurzeln auch Löwenzahnwurzel enthält.
Zu Hause aufgegossen und probiert und dann war ich so begeistert, dass ich mir später auch gleich noch die anderen beiden Sorten "Blüten für den Körper" und Blätter für die Seele" geholt habe. Beide sind ebenfalls sehr köstlich, wobei ich den Blätter für die Seele noch besser finde.

Im Internet wurd ich schließlich fündig und nun trinke ich vor dem Frühstück und vor dem Mittagessen diesen Tee hier:


Kennt ihr Löwenzahnwurzeltee? Oder habt noch andere Empfehlungen?

Demnächst wird noch der Sannenbancha (ein spezieller japanischer grüner Tee) in meinem Teeregal Einzug halten.
Dieser Tee hat ebenfalls eine reinigende Wirkung und hilft bei Darmproblemen.
Und dazu schmeckt er noch herrlich! Ein schöner Tee für abends.

Dienstag, der 30. Mai 2017

Heute hat mein Vater Geburtstag. Er hat zwar für den heutigen Tag keine Feier geplant, aber wir haben vereinbart, dass ich vormittags vorbeikommen kann, um mein Geschenk (die Plätzchen) zu überreichen.

Meine Plätzchenkollektion ist verpackt. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. :-)
Würdet ihr euch über so eine Schachtel mit Plätzchen freuen?


Bevor ich zu meinem Vater gehe, mache ich noch einen Abstecher zu meiner Mutter, um ihr noch nachträglich meine Muttertagskarte zu überreichen. Sie gibt mir gleich noch ihr Geschenk mit.

Mein Vater und seine neue Lebensgefährtin heißen mich willkommen und wir verbringen zu dritt einen netten Vormittag zusammen.

Mittwoch, der 31. Mai 2017

Alltag. Schule.

Schönes Wetter. Während Kazu Parkour betreibt, sitze ich draußen in der Sonne und versuche mein Wissen über Matcha zu Papier zu bringen. Gar nicht so einfach.
Aber ich möchte bei der nächsten Matchaverkostung gerne ein persönlich verfasstes Handout parat haben. Denn mindestens eine Verkostung ist noch geplant. Nur wann steht noch nicht fest.
Irgendwann, sobald die Küche vollständig ist.^^

Sonntag, 28. Mai 2017

Fruchtiger Kiwi Spinat Smoothie mit Chia


Dieser Smoothie ist in Anlehnung an den "SEEDS Super Saaten Smoothie Chia Kiwi" von Voelkel entstanden.

Zutaten für ca 1000 ml:

30 g Chia
200 ml Wasser
100 ml Apfelsaft
200 g Kiwi (Fruchtfleisch)
100 g Ananas (Fruchtfleisch)
45 g Spinat
350 ml Apfelsaft, kalt

Zubereitung

Chia-Samen in 200 ml Wasser und 100 ml Apfelsaft für einige Stunden (mindestens 2 h, besser über Nacht) quellen lassen. Zu Beginn einige Male umrühren, da die Samen sonst zusammenkleben.
Kiwi, Ananas und Spinat mit dem restlichen Apfelsaft in den Mixer geben und glatt pürieren.
Die gequollenen Chia-Samen mitsamt der Flüssigkeit hinzugeben und einrühren.

Tipp: Das Obst am besten vorfrosten oder beim Mixen ein paar Eiswürfel hinzugeben.

Freitag, 26. Mai 2017

Matchaverkostung am 21. Mai 2017


Der Tisch ist gedeckt. Die Matcha Cheesecake Törtchen und die Matcha Brötchen werde ich später decken.

Nach ein wenig Theorie über Matcha beginnen wir die Verkostung mit einem hochwertigen, milden Sencha. Das stimmt den Gaumen ein.
Dann stelle ich die Beigaben vor, die die Gäste zum Matcha genießen dürfen.
Denn es ist üblich, dass man zum Matcha etwas Süßes reicht. Das hebt den Geschmack.


Links die Matcha-Himbeerschnitte, rechts daneben vorne eine Matcha Energiekugel, dahinter Mochi (Klebreiskugel) mit Matcha ummantelt, dann folgt ein Matcha Soft Cookie mit Yuzu-Glasurstreifen und ganz rechts befinden sich die stets beliebten veganen Matchaplätzchen.

Dann habe ich noch ein zweifarbiges Kintsuba gedeckt, eine japanische Süßigkeit aus Bohnen (Azuki und weiße Bohnen mit Matcha), die mir meine Mutter aus Japan mitgebracht hatte.

Insgesamt stehen uns 15 (!!!) verschiedene Matcha zur Verfügung (die zwei Koch-Matcha in meinem Kühlschrank nicht mitgezählt), von denen meine Freundin Lisa alleine fünf mitgebracht hat.


Wir beschließen, die drei in den Dosen zu probieren.

Von meinen sieben Matcha stelle ich ebenfalls drei zum Verkosten zur Verfügung. Dazu kommen weitere drei, die von den anderen noch mitgebracht wurden.


Es ist immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich Matcha schmecken kann.

Nach den ersten vier machen wir eine kleine Pause, in der wir uns um die Kinder kümmern (zwei der Teilnehmer haben ihre Kinder mitgebracht) und ich die Matcha Rare Cheesecake serviere.


Mein Fuji-san (Mt. Fuji) kommt super an, was mich richtig stolz macht, da es ja meine eigene Kreation ist. :-)

Nun testen wir die guten Qualitäten, unterhalten uns (hauptsächlich über Tee^^),  ich beantworte alle Fragen rund um Matcha und zum Abschluss gibt es noch die Matcha-Granola-Brötchen als Stärkung für den Heimweg.



Ich hoffe, die Teilnehmer (bis auf Lisa und mich waren es Matcha-Neulinge) konnten viel für sich mitnehmen.
Es war auf jeden Fall ein sehr gemütlicher und schöner Nachmittag, durch den auch ich viel lernen konnte.^^
Ich danke Euch für Euer Kommen! :-D