Donnerstag, 1. Dezember 2016

Maris Matcha Latte Spezial


Einfach so draufloszuschreiben ist schon klasse. :-)
Ich experimentiere grad mal wieder viel mit Matcha und diese 'Matcha mit Milch' Version hat mir besonders gut gefallen.
Dadurch, dass keine Banane verwendet wird, ist der Bananengeschmack nur dezent vorhanden und der Geschmack des Matcha kommt gut zur Geltung. Die Schokolade als Topping auf dem Schaum ist nicht nur ein Hingucker, sondern unterstreicht auch die Geschmacksharmonie des Getränks, ohne zu dominieren.
Mein Latte Spezial schmeckt vollmundig, aber nicht mächtig. Ganz so wie ich es mag, denn ich bin weder ein großer Bananenfan, noch mag ich es sahnig. :-P

Probiert ihn mal aus. Ich würde gerne wissen, wie ihr ihn findet.


Matcha mit Soja Drink mit Bananengeschmack und Schokoladensauce

Zutaten für 1 Person

180 ml Soja Drink mit Bananengeschmack
1 TL Matcha (ca. 2g)
50 ml heißes Wasser von ca. 80°C
Etwas Schokoladensauce

Zubereitung

Milch erhitzen, aber nicht aufkochen lassen. Anschließend aufschäumen.
Matcha in ein vorgewärmtes Glas geben, heißes Wasser zugießen und mit dem Milchaufschäumer aufschlagen.
Die aufgeschäumte Milch behutsam in den Matcha gießen.

Eine schöne Milchschaumhaube bilden und die Schokoladensauce dekorativ darüber geben.


Rezepte für Matcha au lait bzw Matcha Latte findet ihr hier:





Mittwoch, 30. November 2016

Grübeleien und noch ein Rückblick

Ich habe so viele Ideen für schöne Posts und komme nicht dazu, weil ich mir selbst im Weg stehe. Der Gedanke, ich müsse ja erst noch die Wochenrückblicke schreiben, lähmt mich. Doch in letzter Zeit backe ich nicht mehr ganz so viel und auch Kazus Entwicklung geht altersbedingt nicht mehr so schnell vonstatten.

Es muss sich also was ändern.

Ich werde die Wochenrückblicke aussetzen und lieber über aktuelle Geschehnisse schreiben. Die sind in mir noch lebendig und es hat mir immer gut getan, meine Gedanken niederzuschreiben.

Aber so ganz einfach kann ich mich doch nicht lösen. Deshalb hier ein Überblick über die letzten Wochen, damit ich einen besseren Abschluss und Übergang finde.

Letzte Oktoberwoche

Ich bin immer noch erkältet und fühle mich matt. Ich dope mich mit Ingwertee, Kräutertees mit Thymian und Lindenblüten, Vitamin C und Zink und ...
Matcha. :-D

Das Foto zeigt Maris Matcha Latte Spezial: Matcha mit heißer Sojamilch mit Bananengeschmack und Schokoladensauce auf dem Milchschaum.


Der Latte schmeckt wunderbar vollmundig aber nicht "schwer", da er ohne Banane und Sahne auskommt.

Zu essen gibt es leichte Küche wie Tôfu-Sesam-Schnitzel mit Salat.


Nun ist es November geworden. Der Boden ist voller bunter Blätter, es ist regnerisch und ein kaltes Lüftchen weht.
Zeit, sich wieder in den Wintermantel zu kuscheln. :-)
Und Hüte zu tragen! Im Winter trage ich zum Mantel gerne einen Hut. Im Sommer bin ich eher der Basecap-Träger. Oder war? Wie lange kann man ein Basecap tragen, ohne dass es komisch aussieht?

November

Endlich ist die Erkältung besiegt und ich habe wieder Lust, ein paar Rezepte zu testen.
Ich backe (mal wieder) eine Zitronentarte, dann eine Kaffeetarte nach einem Rezept, das Maren gepostet hast (nehme aber die Dulcey statt weißer Kuvertüre)


dann eine Kaffeetarte nach einem Rezept, das Maren gepostet hast (nehme aber die Dulcey statt weißer Kuvertüre),


dann teste ich ein deutsches Rezept für eine Biskuitrolle (kommt an die japanischen nicht ran)


und zum Sonntagsfrühstück gibt es einen Milchzopf, den ich früher oft gebacken hatte.


Ein ganz tolles Paket erreicht uns. Es ist von der Firma Söbbeke und enthält Käse und Joghurt zum Testen.



Meine Favoriten sind der "Schwarzer Wenzel", ein Käse und der Joghurt "Feige-Buchweizen".

Mit dem Zitronenjoghurt backe ich gleich mal einen Zitronenjoghurt-Gugelhupf.


Mmh, ist der gut. :-)

Zum Tag der offenen Tür an Kazus Schule backe ich gefüllte Brötchen.
Zum einen meine Hunde-Brötchen, also mit Vanillekrem gefüllte Hefebrötchen


und dazu Hotdog-Brötchen.


längs aufgeschnitten

Die Kinder, die meine Backwaren kennen, stürzen sich gleich begeistert darauf, doch die anderen (Kinder wie Erwachsene) zeigen sich eher zurückhaltend. So ein Gebäck haben sie eben noch nie gesehen.
Zum Schluss sind dann aber doch alle Brötchen weg gewesen.

Für vergangenen Sonntag habe ich das japanische Milchbrot  (mit mehreren Mehlsorten) gebacken.



Das hat uns so gut geschmeckt, dass wir 2/3 davon gleich aufgegessen haben.^^

Was gibt es noch zu berichten?
Ach ja, wir haben Kazu nun vom Judo abgemeldet und waren diesen Monat auch nicht mehr beim Training. Mal sehen, welche Sportart ihn fesseln kann. Mein Mann und ich finden es ja schon wichtig, dass er einen Sport für sich findet, zu dem er auch gerne geht.

Nächstes Jahr stehen schon mal Schnupperkurse fürs Basketball, für Parkour und fürs Bouldern an. Und Schwimmen . Mal sehen, was noch.

Und ebenso mal sehen, wie es in Zukunft auf meinem Blog weitergeht. Immerhin ist jetzt mein schlechtes Gewissen beruhigt und die Bahn frei für Neues. :-D

Samstag, 5. November 2016

Gewürzplätzchen


Diese Plätzchen schmecken auf zweierlei Art. Ungefüllt sind sie wunderbar knusprig (und so köstlich) und gefüllt sind sie wie feine, kleine Küchlein, die mich geschmacklich an Linzer Torte erinnern.

Das Rezept stammt vom japanischen Patissièr Katsuhiko Kawata und ist im Buch "一流パティシエといっしょに美味しいケーキを作りたい" (Mit hochrangigen Pâtissièrs zusammen leckere Kuchen herstellen) zu finden.
Kawata verwendet für seine Plätzchen eine ovale Ausstechform von 5 cm Länge und nennt sie "Langue aux épices".

Da ich keine ovale Ausstechform in der Größe besitze, habe ich meinen Pinguin-Ausstecher verwendet, der ähnliche Maße hat.

Zutaten für etwa 18 gefüllte Plätzchen

Mürbeteig
120 g Mehl
62 g Puderzucker
27 g gemahlene, blanchierte Mandeln
2 g Zimt, gemahlen
1 g Muskatnuss, gemahlen
80 g Butter, kalt
15 g Vollei (9 g Eiweiß + 6 g Eigelb)
1 g Salz

Eistreiche
0,5 g lösliches Espressopulver
4,5 g heißes Wasser
15 g Vollei (9 g Eiweiß + 6 g Eigelb)

Belag
9 Walnusskernhälften

Füllung
100 g Himbeerkonfitüre (ich rate zu 50 g Früchte je 100 g)

Vorbereitung

Mehl, Puderzucker, Mandeln und die Gewürze mischen und sieben.
Butter in kleine Würfel schneiden und wieder kalt stellen.
Ei für den Mürbteig mit Salz verquirlen.
Espressopulver im heißen Wasser auflösen. Abkühlen lassen.
Die Walnusskernhälften halbieren.

Zubereitung

Das Mehlgemisch in eine Schüssel geben und mit den Butterwürfeln zu feinem Sand verreiben.
Verquirltes Ei zugeben und alles zügig miteinander zu einem glatten Teig verkneten.
Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Anschließend den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder auf Frischhaltefolie etwa 4 mm dick ausrollen. Dann mit einem Riefenholz rüberrollen, so dass die Endstärke 3 mm beträgt.

Anm.: Da ich kein Riefenholz besitze, nehme ich ein Lineal und drücke damit Riefen in den Teig.

Die ausgerollte Teigplatte für 30 min im Kühlschrank kalt stellen.

36 Plätzchen ausstechen und mit der Riefen-Seite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Ei für die Eistreiche mit dem aufgelösten Espressopulver verquirlen.
Die Plätzchen dünn mit der Eistreiche bepinseln.
Etwa 15 min antrocknen lassen. Dann die Plätzchen erneut bestreichen.

Auf 18 Plätzchen ein Walnusskernviertel legen.

Im vorgeheizten Ofen bei 165°C O/U-Hitze etwa 17–20 min backen, bis die Unterseite kräftig gebacken ist.

Plätzchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Himbeerkonfitüre glattrühren und in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (1 cm Durchmesser) füllen.

Die Plätzchen ohne Walnüsse umdrehen und auf die glatte Seite mittig einen Klecks Konfitüre geben.
Jeweils mit einem Walnussplätzchen abdeckeln.
Die gefüllten Plätzchen einen Tag durchziehen lassen.

Anm.: Ich habe einen Himbeer-Fruchtaufstrich mit 75% Fruchtanteil verwendet. Dieser hatte jedoch wenig Bindung, so dass ich meinem Fruchtaufstrich zum Andicken am Vorabend noch Chia-Samen zugesetzt habe.
Zum Füllen hatte die Bindung zwar gereicht, doch durch die hohe Feuchte hatten die Plätzchen am dritten Tag zu viel Feuchtigkeit gezogen und haben so an Wohlgeschmack verloren.


Quelle: 一流パティシエといっしょに美味しいケーキを作りたい, Sekaibunka-sha 2003

Samstag, 29. Oktober 2016

Wochenrückblick 11.10.–23.10.

Dienstag, der 11. Oktober 2016

Heute Nachmittag findet an Kazus Schule das Eltern-Kennenlerntreffen für Kazus Lerngruppe statt.
Ich habe die letzten Tage dafür Törtchen vorbereitet, die heute fertiggestellt werden:

Yuzu-Quarktörtchen, Erdbeer-Charlottchen mit Kern


und kleine Zitronentartes.


Die Törtchen sind richtig gut geworden (nur die Baiserhaube leider nicht so), aber der Absatz war nicht so gut wie erhofft. (Etwa 2/5 der Menge habe ich wieder mit nach Hause genommen).
Die meisten Kinder haben sich von den gekauften Keksen genommen und der Großteil der Mütter war wohl auf Diät.

Als Konditorin versucht man natürlich, etwas zu backen, dass die Kunden zum Zulangen/ zum Kauf anregt. Das Wissen, dass die Mousse wunderbar zart ist und die Törtchen geschmacklich top sind, reicht nicht aus.
Offenbar reicht auch die schlichte Optik nicht aus. Hätte ich mehr ausgarnieren müssen?
Oder fehlte der Zuspruch, weil die Leute noch keinen Zugang zur Patisserie hatten?

Egal. Mittlerweile bin ich schon abgehärtet. Und zumindest konnte ich eine Person begeistern.
Ich habe die Törtchen ja zubereitet, weil ich selbst mal wieder Lust aufs Törtchen zubereiten hatte.
Süß war ja, als Kazu ankam und fragte, ob er seinen Freunden draußen (die nicht in seiner Lehrgruppe sind) Kuchen bringen darf. Natürlich durfte er. War ja genug da.

Auf jeden Fall war es ein netter Nachmittag, bei dem man die ein und andere Mutter mal näher kennenlernen konnte.

Kennt ihr solche Eltern-Kennenlerntreffen auch?

Mittwoch, der 12. Oktober 2016

Kazu und ich sind froh, dass noch Törtchen und Tartes da sind. Wir lassen es uns schmecken.
Und nachmittags bekommen auch seine Freunde, die gestern nicht da waren, etwas ab.
Eine ist ja ein großer Fan von mir. "Du kannst so toll backen!" sagt sie immer ganz begeistert. :-D

Donnerstag, der 13. Oktober 2016

Heute und morgen ist keine Schule, da das Lehrpersonal sogenannte Teamtage hat.

Da Kazu in letzter Zeit ständig am Husten ist, gehe ich mit ihm in der Früh zum Kinderarzt. Doch wir werden wieder nach Hause geschickt, denn vormittags ist Baby-Sprechstunde. Wir sollen nachmittags mal anrufen, sagt man uns.

Dann überwinde ich mich und rufe beim Orthopäden an, da mein Knie einfach nicht abschwellen will. Ich bekomme mittags einen Termin.

Wir fahren also mit der Bahn zum Orthopäden und ich verspreche Kazu, tapfer zu sein und nicht zu schreien bei der Spritze.
Als ich aufgerufen werde, lasse ich Kazu im Wartezimmer. Man hört ihn von drinnen husten.
Der Arzt tastet mein Knie ab und setzt eine Spritze, mit der er die Gelenkflüssigkeit absaugt.
Dann bekomme ich noch eine Cortisonspritze ins Knie.

Er ermahnt mich wieder, dass meine Knie hinüber sind und dass die einzige Option, die es noch gäbe, eine Teilprothese sei. Aber da ich noch jung sei, solle ich so lange wie möglich damit warten.

Na toll. :-(((

Anschließend gehen Kazu und ich noch einkaufen, da es auf dem Weg liegt und dann rufe ich bei der Kinderärztin an. Wir sollen um 18:00 Uhr vorbeikommen.

Die Praxis ist proppenvoll und sogar nach uns kommen noch welche, obwohl die Sprechstunde eigentlich nur bis 18:00 Uhr geht.
Etwa 45 min später sind wir dran. Die Ärztin und natürlich auch die Arzthelferinnen können einem leid tun. Trotz der vorgerückten Stunde ist die Ärztin jedoch sehr freundlich und verbreitet auch keinen Stress. Kazus Husten sei ein Rest seiner Erkältung. Aber zum größten Teil sei es auch ein Tick, den Kazu wohl entwickelt hat. Wir bekommen etwas für seine Atemwege, und sollen ansonsten Kazu darauf hinweisen, nicht mehr zu husten.

Ein langer Tag geht zu Ende.

Freitag, der 14. Oktober 2016

Ich hatte die Woche noch Gewürzplätzchen gebacken und diese nun mit Chiasamen angedickter Himbeerkonfitüre zusammengesetzt.


Sie erinnern uns geschmacklich an Linzer Torte. Sehr lecker.

Samstag, der 15. Oktober 2016

Mein Hals kratzt. Ich halte mit Ingwertee, Zink und Vitamin C dagegen.

Sonntag, der 16. Oktober 2016

Immer noch Halsschmerzen.

Ich habe noch Johannisbeerpüree im Kühlschrank und zaubere uns zum Nachmittag eine Johannisbeertorte.


Mmh, wir verputzen zu dritt die ganze Torte, die allerdings nur einen Durchmesser von 12 cm hatte.

Zum Abend hin geht es mir immer schlechter. Ich kann kaum noch sprechen. Und so rufe ich schnell meine Mutter an und berichte ihr vom Stand der Dinge und dass ich nicht weiß, ob ich es am Montag schaffen werde, zum Flughafen zu kommen.
Sie fliegt morgen nämlich wieder zurück nach Japan. Um zu 8:00 Uhr am Flughafen zu sein, müsste ich um 6:30 Uhr hier los. Mit Kazu im Schlepptau.
Das ist ohne Erkrankung schon eine große Herausforderung.

Meine Mutter daraufhin: Sie hätte sich so darauf gefreut, noch einmal Kazu zu sehen. Ich sei ja so schwach. Sie wäre ihre Erkältung nach einem Tag wieder losgeworden.
Aber wenn ich nicht kommen kann, kann man nichts machen.

Wir vereinbaren, dass wir telefonieren, wenn sie in Japan ist und es meiner Stimme wieder besser geht.

Montag, der 17. Oktober 2016

Beginn der Herbstferien.

Nun hat es mich vollends umgehauen. Starke Halsschmerzen, Heiserkeit, Schlappheit, Appetitlosigkeit.
Ich erinnere mich, dass der Arzt bei meiner ersten Spritze darauf hingewiesen hatte, dass die Cortisonspritze innerhalb von 2–3 Tagen Fieber verursachen kann.
Fieber habe ich zwar nicht ...
Ich befrage das Internet. Aha, das Cortison legt das Immunsystem lahm. Na toll. :-(

Ich schicke meinem Bruder, der meine Mutter mit dem Auto zum Flughafen fährt, eine Nachricht, dass ich wegen Krankheit nicht komme, und er solle meiner Mutter von mir einen guten Flug wünschen.

18.–23. Oktober 2016

Krank.
So heftig und lange krank war ich schon lange nicht mehr.
Am Mittwoch fühle ich mich ein wenig besser und ich nutze die Gelegenheit zum Einkaufen.
Anschließend bin ich total erschöpft und die nächsten Tage schaffe ich es nur, Kazu morgens zur Schule (Ferienhort) zu bringen und ihn nachmittags abzuholen.

Ich schaffe es nicht einmal, irgendwas in der Küche zu zaubern abgesehen vom Abendessen für Kazu.
Daher gibt es keine Fotos und auch nichts zu berichten.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Wochenrückblick 1.10.–10.10.

Samstag, der 1. Oktober 2016

Langsam geht es meinem Knie wieder besser und ich freue mich auf kommende Woche, in der ich wieder mit leichter Fitness anfangen möchte.

Aber nun ist erst einmal Wochenende und wir, also mein Mann, Kazu und ich, fahren gemeinsam zu Globetrotter (ein Outdoor-Händler). Mein Mann braucht noch ein paar Dinge für seine Tour und Kazu benötigt eine ordentliche Hose.
Anschließend gehen wir Sushi essen. Der Laden nennt sich Any Sushi (nicht japanisch). Die Sushi sind ganz ordentlich, aber noch einmal muss ich nicht hin. Mir gefällt der Reis nicht.


Nachmittags teste ich ein Rezept für einen weiteren Zwetschgenkuchen. Doch der Kuchen überzeugt nicht. Ich finde ihn trocken und langweilig.


Sonntag, der 2. Oktober 2016

Chilly Sunday.

Montag, der 3. Oktober 2016, Tag der Deutschen Einheit

And Monday.^^

Dienstag, der 4. Oktober 2016

Der Alltag ist wieder da und ich freue mich, endlich wieder aktiv zu werden.
Mit Schwung starte ich in den Tag, sehe, dass mein Handy aufgeladen werden, bücke mich zum Ladegeträt herunter und da passiert es.
Ich habe ja bereits davon berichtet.
Ein stechender Schmerz durchzuckt mich hinten seitlich. Jede Bewegung tut weh.
Ich bringe mit Ach und Krach Kazu zur Schule.
So lange ich mich ganz gerade halte, geht es. Aber an Sport (nicht einmal Oberkörpertraining) ist nun nicht mehr zu denken. :-((

Ich bin so verrückt und schleppe mich von der Schule weiter zum Supermarkt, wo ich dann aus heiterem Himmel heftiges Nasenbluten bekomme, das nicht aufhören will.
Mit einem Stück Taschentuch im Nasenloch eile ich zur Kasse.
Ich will nur noch schnell raus hier und nach Hause.

Ich fühle mich total niedergeschlagen und versuche, mich mit BaCken aufzumuntern.


Es ist wieder eine Zitronentarte, aber nach einem anderen Rezept.
Sie schmeckt gut, überzeugt mich aber nicht genug. Ich schneide die Tarte in Stücke und nehme sie den Kindern an Kazus Schule mit, von denen ich positives Feedback bekomme.
Nun, auch wenn ich ein kaputtes Knie habe und momentan einen vermutlichen Hexenschuss, kann ich dennoch ein paar Kinder glücklich machen ...
Positiv denken.

Außerdem hat der Arzt empfohlen, dass ich mich noch etwa 2 Wochen schone. Durch den Hexenschuss bleibt mir tatsächlich nichts anderes übrig.
Sollte vielleicht so sein.

Mittwoch, der 5. Oktober 2016

In der Küche stehen geht ohne Probleme und das nutze ich aus, um zu backen. :-)

Ich liebe es ja zu experimentieren und so probiere ich mal zwei Rezepte (aus einem deutschen Buch) für Biskuits aus.



Und schließlich backe ich noch einmal die bereits gepostete Zitronentarte,


mit der ich Kazu und mich glücklich mache. :-)

Donnerstag, der 6. Oktober 2016

Ich teste ein Rezept für Dobosmasse.


Freitag, der 7. Oktober 2016

Allmählich lassen die Rückenschmerzen nach und ich schöpfe wieder Hoffnung.
Auch mein Knie fühlt sich gut an. Licht am Horizont.

Kazu hat keine Lust mehr auf Judo und möchte stattdessen Basketball spielen.
Okay. Er soll ruhig herausfinden, was ihm Spaß macht. Und so melde ich ihn zu einem Schnuppertraining an.

Ansonsten bin ich damit beschäftigt, die fürs Eltern-Kennenlerntreffen am 11.10. geplanten Törtchen vorzubereiten.

Samstag, der 8. Oktober 2016

Immer wenn ich denke, ich habe es überstanden, ereilt mich der nächste Schicksalsschlag.
Meinem Rücken geht es zwar wieder besser, aber nun ist mein Knie erneut dick geworden und schmerzt.

Kühlen, schonen.

Aber so ganz Küchenpause geht dann doch nicht. Vor allem nicht am Wochenende und vor allem nicht, da ich Törtchen am Start habe.

Nebenbei schlage ich noch Sahne auf:
Crème chantilly à la mangue und Crème Chantilly griotte.


Und  Crème chantilly pur und Richesse de la Crème chantilly:


Am Nachmittag probieren wir uns durch die Sahnen und essen dazu die Dobosböden.


Die Mangosahne hat auf jeden Fall das Rennen gemacht.

Sonntag, der 9. Oktober 2016

Da mein Knie so stark geschwollen ist, bringt mein Mann heute Kazu zur Geburtstagsfeier von seinen beiden Freunden Fietje und Max, die er noch aus dem Kindergarten kennt.

Ich versuche, mein Bein nicht allzusehr zu belasten und trotzdem mein Küchenpensum zu schaffen.
Das ist zum Glück nicht so groß, da ich alle Aufgaben gut verteilt habe.

Montag, der 10. Oktober 2016

Endspurt bei den Törtchen. Alles läuft gut und ich bin zufrieden.
Das Knie schneint wieder etwas abgeschwollen zu sein ... Bilde ich mir ein.
Muss ich wieder zum Arzt gehen?
Ich bin unschlüssig. Der Gedanke an die Spritze und vor allem die Angst vor einer vernichtenden Diagnose lähmen mich und halten mich davon ab, zum Telefonhörer zu greifen.
Wird schon wieder, sage ich mir.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Zitronentarte mit Baiserhaube


Ich habe schon etliche Zitronentartes gekostet und gebacken und bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich sie schmecken können.
Dieses Rezept hat mich (und meinen Sohn) jedenfalls überzeugt, denn obwohl ich die Tarte bereits mehrmals gebacken habe, haben wir sie jedes Mal mit Begeisterung aufgeputzt. :-)

Die Füllung ist eine Crème Chibouste und ist somit sehr fein von der Konsistenz her.

Zutaten für 1 Tarte von 26 cm Durchmesser
oder für 5 kleine Tartes von 12 cm Durchmesser

Mürbeteig
220 g Mehl
110 g Butter
50 g Puderzucker
1 Eigelb
1 Messerspitze Salz

Baisermasse, zuckerreduziert
4 Eiweiße
100 g Zucker
30 g Puderzucker

Zitronencreme
320 ml Milch
25 g Zucker
4 Eigelbe (75 g)
35 g Speisestärke
Saft von 2 1/2 Zitronen (ca. 90–100 ml)
abgeriebene Schale von 2 Zitronen (unbehandelt)

Zubereitung

Mürbeteig
Mehl auf die Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Mulde formen.
Butter in kleine Würfel schneiden und mit Puderzucker, Eigelb und Salz in die Mulde geben.
Die Zutaten in der Mulde mit etwas vom Mehl verkneten, dann mit dem restlichen Mehl zu feinen Krümeln verreiben und diese schließlich zu einem glatten Teig zusammendrücken.

Anm. Einfacher geht es, wenn man alle Zutaten in einen Zerkleinerer gibt, diese zu feinem Sand vermischen lässt (dauert nur einige Sekunden) und den sandigen Teig dann mit den Händen zu einem glatten Teig zusammendrückt.

Den Teig zu einem Quader formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 h im Kühlschrank ruhen lassen.

Teig etwas größer als die Form ausrollen und die Form mit dem Teig auslegen.
Boden für weitere 30 min kalt stellen.
Den Boden stippen, mit Backpapier auslegen und Gewichte (z.B. Hülsenfrüchte) darauf verteilen.

Tarteboden  im vorgeheizten Ofen bei 190°C 15 min blindbacken.
Dann Gewichte und Backpapier entfernen und den Boden weitere 10–15 min hellbraun backen.

Boden abkühlen lassen.


Baisermasse
Eiweiße steif schlagen, dabei den Zucker nach und nach einrieseln lassen.
Etwas mehr als die Hälfte davon abnehmen und beiseite stellen.
Den Puderzucker auf den restlichen Eischnee sieben und unterheben.

Zitronencreme
Milch mit Zucker aufkochen.
Eigelbe mit Stärke verrühren. 2 EL der heißen Milch einrühren.
Die heiße Milch mit der angerührten Stärke binden und die Masse einige Male aufwallen lassen.
Zitronensaft und -schale einrühren.
Den beiseite gestellten Eischnee unter die heiße Zitronencreme rühren und alles noch einmal aufwallen lassen.
Die heiße Creme auf dem gebackenen Mürbteigboden verteilen. Glatt streichen.
Tarte etwas abkühlen lassen.

Dann den mit Puderzucker angereicherten Eischnee auf der Creme verteilen und an der Oberfläche wellenförmig aufrauhen.
Die Tarte unter dem Grill backen, bis der Baiser leicht gebräunt ist.




Das Rezept ist angelehnt an die Zitronentorte aus folgender Quelle:
"gut backen", Teubner Edition 2000.

Aber nicht nur diese Tarte ist köstlich. Auch die Leichte Zitronentarte kann ich empfehlen.


Und hier noch eine Variation. Die Ingwer-Limetten-Tartelettes:


Samstag, 22. Oktober 2016

Chocolate Cookies



Diese feinen Chocolate Cookies sind außen knusprig und haben innen noch einen leicht weichen Kern. Und sie sind wirklich sehr köstlich.

Zutaten für 2 x 16 Cookies

170 g Butter (weich)
160 g brauner Zucker (z.B. Muscovado, light brown soft sugar, Kokosblütenzucker etc.)
1 Ei
1 Eigelb

für den hellen Teig
125 g Mehl
20 g Vanillepuddingpulver oder Stärke
1 g Backpulver
1 Prise Salz
100 g dunkle Schokolade, gehackt

für den dunklen Teig
100 g Mehl
25 g Kakao
20 g Vanillepuddingpulver oder Stärke
1 g Backpulver
1 Prise Salz
100 g weiße Schokolade, gehackt

Zubereitung

Butter aufschlagen, Zucker nach und nach hinzufügen. Butter und Zucker zusammen cremig aufschlagen.
Ei und Eigelb verquirlen und nach und nach in die Butter-Zucker-Masse einrühren.
Die Masse halbieren und auf zwei Schüsseln verteilen (macht etwa 200 g Masse pro Schüssel).

Die Zutaten für den hellen Teig bis auf die Schokolade und die Zutaten für den dunklen Teig bis auf die Schokolade jeweils mischen.
Die helle Mehlmischung in die eine Schüssel sieben, die dunkle in die andere.
Die dunklen Schokoladenstücke zur hellen Mehlmischung geben, die weißen Schokoladenstücke zur Kakao-Mehlmischung.

Mit einem Gummispatel Mehlmischung und Schokoladenstücke in die jeweilige Masse zügig einarbeiten.
Die beiden Teige zu etwa 16 cm langen Rollen formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Ofen auf 170°C O/U-Hitze vorheizen.

Die Rollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Backblech mit Backpapier auslegen, die Scheiben darauf verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C O/U-Hitze ca. 15–20 min backen.

Die Cookies auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.





Quelle: Wild, Eveline, Wild auf Schokolade, Pichler Verlag 2015

Ein ähnliches Rezept ist das der Chocolate Chip Cookies:


Oh je, ein Cookies Rezept zu posten und keine Cookies mehr dazuhaben, ist keine gute Sache.
Ich glaub' die Küche ruft. :-D